Aktivitäten

 

Im Kölner Institut für musikpädagogische Forschung (KIM) werden verschiedene Forschungsprojekte betrieben, die zum Teil drittmittelgefördert sind. Es existieren Kooperationsbeziehungen zu anderen Hochschulen und Universitäten, aber auch Forschungspartnerschaften zu Schulen und Musikschulen.

Die musikpädagogischen Promovendinnen und Promovenden treffen sich mit den betreuenden Hochschullehrenden drei- bis viermal im Semester in einem gemeinsamen Doktorandenkolloquium. Hier kommen vor allem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Fragen und Anliegen zu Wort; daneben werden gemeinsam wissenschaftliche und wissenschaftstheoretische Texte gelesen, Forschungsprojekte vorgestellt und wissenschaftliche Ansätze diskutiert. Dieses Veranstaltungsformat ist nicht nur Bestandteil der Lehre, sondern dient auch der kollegialen Fortbildung der betreuenden Dozentinnen und Dozenten.

Im Studium erscheint musikpädagogische Forschung auf unterschiedlichen Ebenen. In den Seminaren werden wissenschaftliche Arbeit, Ethik, Haltung und verschiedene Forschungsmethoden thematisiert. Darüber hinaus finden regelmäßig Kurse statt, die musikpädagogisches Forschen und Methodologie explizit ins Zentrum stellen, z.B. Kurse zu Methoden qualitativer Forschung, Feldforschung zu musikpädagogisch relevanten Themengebieten, die Begleitung von Praktika mithilfe von Erkundungsfragen. Im Master Musikpädagogik ist das größte Modul der Musikpädagogischen Forschung gewidmet und mit der forschenden Begleitung eines selbst gewählten musikpädagogischen Projektes verbunden. In flankierenden Veranstaltungen und im Rahmen einer intensiven Einzelbetreuung erhalten Studierende die dafür notwendige Unterstützung. Es gehört zum Anspruch des Institutes, Studierende an Forschungsaktivitäten teilhaben zu lassen.

Musikpädagogische Veranstaltungen gewähren den Mitgliedern der Hochschule, aber auch einer interessierten Öffentlichkeit Einblicke in die Arbeit der Institutsmitglieder; Gastvorträge bringen Impulse von außen in die wissenschaftliche Diskussion ein.

Neben den eigenen Veröffentlichungen beteiligen sich Mitglieder des Instituts auch an der Herausgabe wissenschaftlicher Buchreihen, so der Reihe „Perspektiven musikpädagogischer Forschung“ (peer reviewed) im Waxmann-Verlag, der Lehrbuch-Reihe „Musikpädagogik im Fokus“ (Wißner) oder der musikwissenschaftlich-musikpädagogischen Reihe „Musicolonia“. Auch über das Engagement in den wissenschaftlichen musikpädagogischen Verbänden sind die Angehörigen des Instituts an Herausgaben beteiligt.

Besonders interessant an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis sind Projekte, in denen Forschungsvorhaben mit schulischen oder außerschulischen Projekten verknüpft sind. Es gehört zum Anspruch des Instituts, solche Aktivitäten von der beratenden und konzeptionellen Begleitung bis zur Erforschung und Evaluation zu pflegen und die Ergebnisse nach innen und außen zu dokumentieren.

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