Prof. Dr. Heinz Geuen

 

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Lehrgebiet und Funktionen:

Professor für Musikpädagogik, Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Schwerpunkte in Forschung und Lehre:

Bildungstheoretische Grundlagen der Musikpädagogik, Musik und Audiovisualität, Populäre Musik und Medien.

Zitat/Motto:

Der Lehrer muss den Mut haben, sich zu blamieren. Er muss sich nicht als der Unfehlbare zeigen, der alles weiß und nie irrt, sondern als der Unermüdliche, der immer sucht und vielleicht manchmal findet. Warum Halbgott sein wollen? Warum nicht lieber Vollmensch? (Arnold Schönberg, aus dem Vorwort zur „Harmonielehre“, 1922)

Biografie

  • 1954 in Mönchengladbach geboren
  • 1973 Abitur am Städtischen Theodor-Schwann-Gymnasium Neuss
  • 1973 -1979 Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover (Schulmusik) und an der Universität Hannover (Wissenschaft von der Politik, Soziologie und französische Philologie)
  • 1979-1981 Referendariat in Wilhelmshaven
  • 1981-1988 Studienrat am Gymnasium Himmelsthür in Hildesheim • 1988-1991 Studienrat an der Goetheschule in Kassel und Pädagogischer Mitarbeiter an der Universität Kassel
  • 1991-2002 Akademischer Rat für Musikpädagogik und Musikpraxis an der Universität Kassel (ab 1997 als geschäftsführender Leiter des Fachgebiets Musik)
  • 1996 Promotion
  • 2002 Ruf auf eine Professur für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln
  • 2007-2009 Dekan des Fachbereichs Musikpädagogik, Musikwissenschaft, Chorleitung, Kirchenmusik
  • 2009 – 2013 Prorektor für Studium, Lehre und Forschung
  • seit 2013 Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Publikationen

Eigene Buchprojekte

  • (mit Michael Rappe:) Videoclips. Musik für Augen und Ohren, Esslingen 2009
  • (mit Stefan Orgass:) Partizipation – Relevanz – Kontinuität. Musikalische Bildung und Kompetenzentwicklung in musikdidaktischer Perspektive, Aachen 2007
  • „Hemmungslos das Leben spüren“ – Janis Joplin, München 2000 • Von der Zeitoper zur Broadway Opera. Kurt Weill und die Idee des musikalischen Theaters, Schliengen 1997

Herausgeberschaften

  • (mit Anno Mungen:) Kontinuitäten / Diskontinuitäten Musik und Politik in Deutschland zwischen 1920 und 1970, Schliengen 2006
  • (mit Michael Rappe:) Pop & Mythos. Pop-Kultur, Pop-Ästhetik, Pop-Musik, Schliengen 2001

Beiträge in Sammelbänden und Zeitschriften (Auswahl)

  • (mit Michael Rappe:) Pop als postkoloniale Gehörbildung. Überlegungen zu einer Cultural Studies-basierten Didaktik der populären Musik, in: Ahlers, Michael (Hg.): Popmusik-Vermittlung. Zwischen Schule, Universität und Beruf. Berlin, Münster 2015 (Theorie und Praxis der Musikvermittlung, 14). S. 298-305.
  • Klassenmusizieren oder allgemeinbildender Musikunterricht? Plädoyer für einen vielfältigen schulischen Musikunterricht, in: Pabst-Krüger, Michael / Terhag , Jürgen (Hg.): Musikunterricht heute, Band 9 (Musizieren mit Schulklassen), Berlin 2012, S. 48 ff.
  • (mit Christine Stöger:) Lehren als personale Kompetenz. Einige Gedanken zur Bedeutung der Lehrperson im Musikunterricht, in: Andreas Eichhorn/Reinhard Schneider (Hg): Musik – Pädagogik – Dialoge. Festschrift für Thomas Ott, München 2011, S. 43 ff.
  • V-Effekt oder Urform der Oper? „Die Dreigroschenoper“ aus der Perspektive des Komponisten, in: Der Deutschunterricht 5/2011
  • „Das kann ich schon“ – Leistungsbewusstsein als Element individueller Lernweggestaltung im Musikunterricht, in: Schäfer-Lembeck, Hans-Ulrich (Hg.): Leistung im Musikunterricht, Beiträge der Münchner Tagung 2008, München 2008, S. 55 ff.
  • Autonomie musikalischer Erfahrung und kulturelle Orientierung. Oder: welchen Nutzen hat der Konstruktivismus für die Musikdidaktik? In: Diskussion Musikpädagogik 40/2008, S. 37 ff.
  • • „Zurück zu Mozart“ – Mozart als Modell für das Musiktheater der Neuen Sachlichkeit, in: Kreutziger-Her, Annette (Hg): Mozart im Blick. Inszenierungen, Bilder und Diskurse, Köln 2007, S. 47 ff.
  • BilderHören und MusikSehen. Der Videoclip als audiovisuelles Hybridmedium, in: Geuen, Heinz/Kimminich, Eva/Rappe, Michael (Hg.): Express yourself! Europas kulturelle Kreativität zwischen Markt und Underground, Bielefeld 2007, S. 157 ff.
  • Hörend gestalten, verstehend begreifen. Überlegungen zur "Entsperrung" artifizieller Musik in der Schule, Musik und Bildung 2007/3. S. 28 ff.
  • Musik-Erziehung zum „Neuen Menschen“? Die Schuloper Der Jasager von Bertolt Brecht und Kurt Weill als musikpädagogisches Politikum, in: Geuen, Heinz/ Mungen Anno (Hg): Kontinuitäten / Diskontinuitäten Musik und Politik in Deutschland zwischen 1920 und 1970, Schliengen 2006, S. 35 ff.
  • „... schon wieder Perlen!?“ Studierendenorientierung als Herausforderung für die musikpädagogische Lehre, in: Diskussion Musikpädagogik 32/2006, S. 16 ff.
  • „Das Ordnen des Tuns“: Musikmachen im Klassenverband als integratives Unterrichtsprinzip. In: Schäfer-Lembeck, Hans-Ulrich (Hg.): Klassenmusizieren als Musikunterricht!? Theoretische Dimensionen unterrichtlicher Praxen. Beiträge des Münchner Symposions 2005, München 2005, S. 36 ff.

Projekte

Gemeinsam unterwegs - Lernen im instrumentalen Gruppenunterricht.

Forschungs- und Praxisprojekt in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Musikschulen NRW

Zeitraum: 2010-12

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (in der Reihenfolge ihrer Mitarbeit): Kurt Fuhrmann, Sabine König, Stephanie Buyken, Prof. Ursula Schmidt-Laukamp

Internetpräsenz: http://www.instrumentaler-gruppenunterricht.de

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